Ein Gedicht
Die Sonette von W. Shakespeare sind mir immer ein Quell der Freude. Ganz besonders in der Nachdichtung von Paul Celan:
Was west und schön ist, du erhoffst ein Mehr
von ihm: die Rose Schönheit soll nicht sterben.
Und gibt sie, die gezeitigte, die Krone her
so wahre, was sie war, ihr zarter Erbe.
Es steckt viel Vergänglichkeit in diesem Vers. Da ich jedes Jahr das Erwachen des Gartens erlebe möchte ich gerne
mit meiner Kunst das Erbe des Blühens in den Winter und ins nächste Jahr nehmen. Ein frommer Wunsch? Es ist
einfach nur ein "Mehr".
von ihm: die Rose Schönheit soll nicht sterben.
Und gibt sie, die gezeitigte, die Krone her
so wahre, was sie war, ihr zarter Erbe.
